Regionalregierung schließt sich der Kampagne „Turismo que suma“ an

Lesedauer des Artikels: ca. 5 Minuten -

Die Regionalregierung hat über das Ministerium für Tourismus, Kultur und Sport ihre Teilnahme an der von Exceltur geförderten nationalen Initiative „Turismo que Suma“ offiziell bestätigt. Dies ist der Beginn einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit, die auf zehn Grundprinzipien basiert, um ein zielgerichtetes Tourismusmodell mit hoher Wertschöpfung zu entwickeln.

Der zuständige Minister Jaume Bauzá hat die Bedeutung dieser Unterzeichnung für die Inselgruppe hervorgehoben. „Unser Beitritt entspringt der festen Überzeugung, dass der Erfolg eines führenden Reiseziels wie der Balearen nicht mehr allein am Touristenvolumen gemessen werden kann. Wir schreiten mit festem Schritt und einer übergreifenden Vision auf einen transformativen Tourismus zu, der echten Wohlstand mit sich bringt, der von den Einwohnern wahrgenommen und geteilt wird und der die Merkmale unserer kulturellen Identität sowie die Nachhaltigkeit des Gebiets strikt respektiert“, erklärte er.

Das unterzeichnete Protokoll basiert, wie das Ministerium in einer Pressemitteilung mitteilte, auf dem „Manifest für einen zielgerichteten, verantwortungsvollen, inklusiven und regenerativen Tourismus“ von Exceltur, dem 33 der bedeutendsten Unternehmen der gesamten touristischen Wertschöpfungskette in Spanien angehören.

Lesetipp:  Neue Park-and-Ride-Parkplätze für Dijous Bo auf Mallorca
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Die Legende der Amurak - Ein verschwundenes Kind, ein uralter Drache und eine Legende, an die keiner mehr zu glauben wagt. Emotionsgeladene Social-Fantasy.

Der Beitritt der Balearen stützt sich auf strategische Säulen der Regierungspolitik, wie betont wurde, darunter die Saisonentzerrung, die Entlastung der öffentlichen Infrastruktur, die ökologische Optimierung sowie die Schaffung stabiler und hochwertiger Arbeitsplätze.

Das Ministerium hat betont, dass die Unterzeichnung dieses Protokolls die jüngsten und entschlossenen Initiativen der Regionalregierung zur Gewährleistung einer geordneten und strengen Kontrolle des Sektors umfassend stärkt. Im Einklang mit dem Manifest verpflichten sich beide Seiten, weiter daran zu arbeiten, jegliche Fälle von unbefugten Tätigkeiten und illegalen Angeboten zu beseitigen.

Das Dokument bekräftigt ausdrücklich die absolute Ablehnung und die entschiedene Bekämpfung des sogenannten „Exzess-Tourismus“, der den Ruf und das Image des Reiseziels untergräbt und das nachbarschaftliche Zusammenleben in den etablierten oder angespannten Tourismusgebieten des Archipels ernsthaft beeinträchtigt.

Nach der formellen Unterzeichnung des Protokolls werden beide Seiten unverzüglich eine paritätisch besetzte Begleitkommission einrichten, die als direkter Kommunikationskanal dienen soll, um alle Kampagnen, Vereinbarungen und konkreten Maßnahmen technischer Art sowie im Rahmen der gemeinsamen öffentlich-privaten Steuerung zu koordinieren, zu planen und zu strukturieren, die sich in den kommenden Monaten aus dieser Vereinbarung ergeben.

Auch der Consell de Mallorca hat sich der Vereinbarung angeschlossen, und in dessen Vertretung nahm der Direktor für Tourismus, Nachfrage und Gastfreundschaft des Consell, Tomeu Ferragut, an der Veranstaltung in Madrid teil.

„Dies ist eine natürliche Folge des Weges, den die Insel seit Jahren in Richtung eines qualitativ hochwertigeren, verantwortungsbewussteren und den Menschen sowie dem Territorium verpflichteten Tourismusmodells beschreitet“, erklärte Ferragut.

Der Direktor der Inselverwaltung wies darauf hin, dass es sich um ein Zeichen der Kohärenz handele – in einem Kontext, in dem große Tourismusdestinationen vor der Herausforderung stehen, wettbewerbsfähig zu bleiben und Wohlstand zu schaffen, während sie gleichzeitig die Lebensqualität der Einwohner und die Werte bewahren, die sie einzigartig machen.

Vor diesem Hintergrund betonte der Inselvertreter, dass die Initiative auf eine Lösung setze, die auf der Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen, einer langfristigen Planung und einer gemeinsamen Steuerung basiere, um ein verantwortungsvolleres, ausgewogeneres Tourismusmodell zu etablieren, das Wohlstand für die gesamte Gesellschaft schaffe.

Ferragut wies darauf hin, dass man die Notwendigkeit eines Tourismus voll und ganz teile, der zur Verbesserung der Lebensqualität der Einwohner beitrage, die Identität Mallorcas respektiere und den Besuchern hochwertigere Erlebnisse biete.

Ferragut fügte hinzu, dass „Instrumente wie Mallorca Pledge genau diese Philosophie widerspiegeln“, die den Besucher dazu einlade, auf der Grundlage von Respekt, Zusammenleben und gemeinsamer Verantwortung Teil der Insel zu werden.

„Gastfreundschaft bedeutet auch, Werte zu teilen und eine positive Beziehung zwischen Besuchern und Einwohnern aufzubauen“, fügte er hinzu.
Auch der Hotelverband von Mallorca (FEHM) hat sich der Kampagne von Exceltur „Turismo que suma“ angeschlossen. Zeitgleich mit diesem landesweiten Start hat der FEHM eine eigene Initiative vorgestellt, die auf dem Grundsatz basiert, „denen zuzuhören, die das Hotelgewerbe jeden Tag möglich machen“. Zu diesem Zweck wurde in der Fundació Miró Mallorca eine Fokusgruppe organisiert, zu der Fachleute aus den angeschlossenen Hotelunternehmen eingeladen wurden.

Das Ergebnis war eine rund dreistündige Sitzung, an der zehn Fachleute von THB Hotels, Castillo Hotel Son Vida – Marriott-Gruppe (Arabella-Gruppe), Pure Salt Luxury (Mac Hotels), Fergus Hotels und Zafiro Hotels freiwillig teilnahmen.

Wie die FEHM in einer Pressemitteilung erklärte, war die Wahl der Fundació Miró Mallorca kein Zufall. Das Werk von Joan Miró verkörpert eine Sichtweise auf das Mittelmeer, die die Identität Mallorcas international geprägt hat. Ebenso hat sich die mallorquinische Hotellerie im Ausland zu einem Maßstab für Innovation entwickelt.

Quelle: Agenturen